Ciao Giro
28. Mai 2010Nachdem ich mich von den Magenproblemen wieder erholt habe, konnte ich in den letzten Tagen endlich noch einmal aufdrehen. Besonders die 17.Etappe zum Peio Terme ist auch persönlich hängen geblieben.
Ich habe alles daran gesetzt in der entscheidenden Gruppe zu sein und dieser dann meinen Stempel aufzudrücken.
Anerkennend muss ich aber eingestehen das Monier von Cofidis einen starken Moment hatte und ich mich mit dem undankbaren zweiten Platz zufrieden geben musste.
Dennoch bin ich nicht unzufrieden, habe ich doch gesehen das ich mich weiter entwickelt habe und auf verschiedenen Positionen eine gute Rolle spielen kann.
Die letzten drei Tage des Giro lasse ich nach Absprache mit der Mannschaft und dem Sponsor weg, da vor der Tour de France noch die Slovenien Rundfahrt sowie die Deutsche Meisterschaft auf dem Programm stehen und die Tour ja der Höhepunkt sein soll.
Ich glaube das es ein guter Moment ist, obwohl ich natürlich auch gern bis Verona gekommen wäre, aber auf den super schweren letzten Bergetappen hätte ich nichts mehr ausrichten können und in Anbetracht der noch bevorstehenden Aufgaben macht es sicher Sinn.
Jetzt mal drei Tage kein Rad, sondern Zeit mit meiner Tochter verbringen, Anfang der nächsten Woche geht dann die Tour Vorbereitung wieder los.
ciao Giro








